Spring-online - News vom 30. September 2014

am Mittwoch und Donnerstag finden Ausbau-Arbeiten am Rübenauer DSL-Netz statt. Mit völlig neuer Technik wird eine stabile Hochgeschwindigkeits-DSL-Strecke von der Gasse bis an die tschechische Grenze/Kallich aufgebaut.

Durch die Bauarbeiten kann es zu gelegentlichen Ausfällen des DSL-Netzes zu folgenden Zeiten kommen:

Mittwoch, 9. Mai 2012 von 17:00 - 21:00 Uhr
Donnerstag, 10. Mai 2012 von 13:00 - 22:00 Uhr

Besonders betroffen sind die Anschlüsse, des porstmann.com-Netzes (Ortsteile: Einsiedel, Heide, Gasse und Dorfplatz). Für die Anschlüsse in den Ortsteilen Hirschberg, Flügel und Grund rechnen wir mit nur kurzzeitigen Ausfällen.

Nach dem Netzausbau sind die Ortsteile Ober- und Niedernatzschung, sowie Einsiedel-Sensenhammer komplett für DSL erschlossen. Die Häuser, die wir dann immer noch nicht erreichen, kann man an einer Hand abzählen. Das sind die Gebäude um das Sägewerk Krauß, sowie die Enklave Lochmühle. (technisch möglich, doch finanziell aufwändig)
Wir erreichen in Rübenau damit eine höhere Netzabdeckung, als Vodafone und Telekom zusammen.

Womit wir beim Thema „DSL der Zukunft“ wären. Zumindest für den Landkreis Mittelsachsen hat die Telekom den Fördergeld-Zuschlag bekommen. Doch damit wird keinesfalls das Kabelnetz ausgebaut. Es wird lediglich die langsame LTE-Version installiert, die nicht mehr als 2.000 KBit/s bringt und je nach Tarif bei 5.000 MByte Traffic im Monat gedeckelt wird. Die Telekom will den Landkreis Mittelsachsen bis Ende 2013/Anfang 2014 mit Langsam-LTE komplett abdecken. (LTE-Preis kleinster Tarif derzeit: 19,99 EUR/Monat)

Also kann man damit rechnen, das im Erzgebirgskreis, speziell Rübenau, wenn überhaupt, nichts anderes passieren wird. Selbst wenn Vodafone ohne Fördergelder LTE installiert (wie Ende letzten Jahres in Marienberg und Ansprung/Rabenberg geschehen), bleiben die Probleme der unzureichenden Netzabdeckung, Bandbreitenbegrenzung, hohe Ausfallzeiten und hoher Preis!

Die Zukunft des porstmann.com-Netzes:
Die neue RouterGeneration, die nun erstmals für die an der Grenze gelegenen Ortsteile zum Einsatz kommt, kann wirklich Unglaubliches:

  1. Die Umsetzer werden mit bis zu 30.000 KBit/s Datendurchsatz versorgt.
  2. gefunkt wird auf eigenen Frequenzen, so das andere Netze nicht mehr stören können
  3. Es ist nur noch eine Hochleistungsantenne notwendig, die mit 1 Kabel verbunden ist.
    Dieses Kabel kann beliebig lang sein. (bis 100m, theoretisch auch 2.000m)
    Somit könnte z.B. die Antenne auf einem Nachbargebäude oder in einem Baum platziert werden und dann das Kabel irgendwohin, z.B. in den Keller gezogen werden - fertig! Die Probleme der Stromversorgung und des kurzen Antennenkabels (max. 5m) gibts nicht mehr. Eine interessante Lösung für Neuanschlüsse!

Wir werden schrittweise die Funkumsetzer mit der neuen Technik ausstatten (im Laufe eines Jahres). Damit dürften zukünftig alle Haushalte mehr stabile Bandbreite bekommen, ohne die eigene Hardware austauschen zu müssen. Vor allem für die Nutzer am äußersten Ende des DSL-Netzes, dürfte dann deutlich mehr Bandbreite drin sein.

Mit freundlichen Grüssen

Ringo Porstmann